Dragi colege și colegi de filială, dragi colaboratori, dragi iubitori ai traducerii literare,
Vă mulțumesc pentru tot ce faceți pentru ca creațiile scriitorilor străini să fie transpuse în limba română – dar și retraducerea unor mari scriitori români în limbi ale lumii – frumos, respectând spiritul lor, iar cititorii să se bucure de fiecare apariție a unei noi cărți de literatură universală.
Fie ca în aceste momente de sărbătoare să vă bucurați de roadele întregului an, iar Moșu să vă bucure cu cadouri pe măsură, iar această iarnă cu zăpadă, cel puțin în România, să fie aidoma sufletului vostru, bună și curată.
V-am pregătit trei povești de Crăciun, una de Dylan Thomas, alta din folclorul german și una din folclorul italian.
Bucurați-vă de ele,
Bucurați-vă de Crăciun,
Peter Sragher & echipa Fitralit
A Child’s Christmas in Wales
by Dylan Thomas
an extract read by Emlyn Williams – 1958
A BBC project highlights the works of the great Welsh poet Dylan Thomas.
60 years ago the seasoned Welsh writer, dramatist and actor Emlyn Williams was invited to read the opening lines to Dylan Thomas’ famous nostalgic piece recalling the happy and gentle childhood Christmases.
The piece started as a story commissioned by the BBC Welsh Home Service Children’s Hour in 1945 – in a version called ‚Memories of Christmas’. It was at times when the silent, happy and beautiful moment of this wonderful celebration was an attempt to make children and adults forget the dreadful years of war that destroyed Europe.
Dylan Thomas later expanded the story, selling it to the American magazine ‚Harper’s Bazaar’ in 1950 unter its new title, ‚A Child’s Christmas in Wales’. It has become one of his most popular pieces.
https://www.bbc.co.uk/programmes/p021hzpf
Gebrüder Grimm – Die Sterntaler
Es war einmal ein kleines
Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein
Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu
schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein
Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es
war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im
Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach:
„Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.” Es reichte ihm das
ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir’s,” und ging weiter.
Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so an meinem
Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.” Da tat es seine
Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder
ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch
weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin.
Endlich gelangte es in einen
Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein
Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht
dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben,” und zog das Hemd ab und
gab es auch noch hin.
Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte,
fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob
es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom
allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für
sein Lebtag.
Gebrüder Grimm – Die Sterntaler zum anhören
Storie di Natale: i due alberi